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Buchten

Bodrum

Da Bodrum das erste bewohnte Gebiet der Halbinsel war, wird es immer noch als die Hauptbucht betrachtet. Damals trug die Bucht den Namen Halikarnassos und war das beliebte Ziel für Reisende seit der Antike. Heute ist es ein Stadtzentrum mit wichtigsten historischen und kulturellen Sehenswürdigkeiten, sowie einem großem internationalem Yachthafen. Es ist auch erwähnenswert, dass eines der Sieben Weltwunder der Antiken Welt, das Mausoleum von Halikarnassos, hier im IV Jahrhundert vor Christus erbaut worden ist.

Viel später kamen die Ritter des Jean Ordens von Rhodos nach Bodrum und verwendeten Granit- und Marmorblöcke des zu dem Zeitpunkt schon etwas zerfallenem Mausoleums, für die Erbaung der Festung von St. Peter, die bis heute noch wohlbehalten ist und als ein Symbol der Stadt dient. In der Festung selbst gibt es das berühmte Archäologische Unterwassermuseum, das viele interessante Artefakte der alten Zeiten aus dem Ägäischenmeer ausstellt.

Von der Festung aus rechts führt die Uferpromenade in richtung Milta Marina, an den anliegenden Yachten und Gulets vorbei. Der Strand auf der anderen Seite führt zum großen Hafen für Kreuzfahrtschiffe und Fähren an vielen Küstenhotels, Clubs und Restaurants vorbei. Auf der Rückseite der Festung ist die Bar-Straße, die sich langsam in einer Einkaufsstraße verändert und weiterhin zum Busbahnhof führt. Da es keine Züge auf der Halbinsel gibt, dient dieser Busbahnhof als der Hauptverkehrsknotenpunkt.

In Bodrum gibt es mehrere Strände, die zum Schwimmen geeignet sind, aber der Grossteil der Küste wird von der Marina für Anlegestellen in Anspruch genommen, oder von Hotels für privat Strände.

Architektur Merkmale von Bodrum sind enge bepflasterte Gassen, weiße Hausfassaden mit bunten Fenstern und Türen, sowie ein großes Maß an Bougainvillea die überall wächst.

Gümbet

Gumbet liegt im südlichen Teil der Halbinsel und grenzt an der Bodrum Bucht vom Westen. Wegen der niedrigen Preise und einfacher Qualität der Hotels, ist es zum Grossteil von Massentourismus ausgebucht. In den letzten Zwanzig Jahren wird die Stadt nur in den Sommermonaten durch Menschenmengen, die in den lauten Bars und Clubs, günstigen Souvenirläden und dem grossen öffentlichen Strand Zeit verbringen, zum Leben erweckt. Doch im winter wird Gümbet zur Geisterstadt.

Ein Vorteil bei der Wahl dieser Bucht ist die Nähe zu Bodrum. Nur 3 km entfernt ist das Zentrum leicht zu Fuß zu erreichen. Die meisten Touristen sind junge Erwachsene aus England, Deutschland und Skandinavien, sowie Russland. Sie alle kommen immer wieder, normalerweise einmal im Jahr für ein bis zwei Wochen.

Zu den historischen Sehenswürdigkeiten dieser Bucht gehört das Myndos Tor, eins der Haupteingänge von Halikarnassos, das von Alexander dem Großen benutzt worden ist. Ein weiteres Symbol von Gümbet sind die weißen Windmühlen, die am Anfang des letzten Jahrhunderts erbaut worden sind, jetzt jedoch nur als Dekoration dienen.

Eine große Anzahl von Einheimischen wohnt in Gümbet wegen der Nähe zum Zentrum und der entwickelten Infrastruktur. Der Baustil ist gemischt, wo die meisten Gebäude das gemeinsame Merkmal der Halbinsel haben; weiße Hausfassaden mit bunten Fenstern und Türen und flache Dächer.

Konacik

Konacik ist ein Industriegebiet im Zentrum der Halbinsel. Verbreitet auf beiden Seiten entlang der Hauptstraße, verbindet er die nördlichen und südlichen Stätde. Leider hat Konacik keinen direkten Zugang zum Meer dafür aber ganz tolle Ausblicke. Man könnte sagen dass, Konacik das schlagende Herz von Bodrum ist, da die meisten DIY-Geschäfte, Einkaufszentren und Diensleistungsunternehemen hier liegen.

Konacik ist eins der jüngsten Städte der Insel, weswegen im moment dort viel gebaut wird. Vorallem werden viele Wohnanlagen verschiedener Kategorien fürs Rund-ums-Jahr-Leben gebauet. Zwar wird es nicht wirklich als ein Touristengebiet angesehen, jedoch ist es eine gute Investition wenn man Objekte vermietet.

Darüber hinaus ist ein wichtiger historischer Ort der Halbinsel, da sich oben auf dem Hügel die Ruine der antiken Stadt Pedase befindet. Pedase wurde vor Jahrtausenden von den ersten Einwohnern Anatoliens, den Leleges, erbaut.

Bitez

Bitez liegt im südlichen Teil der Halbinsel, nur eine Bucht über von Bodrum. Es ist der ideale Ort für dauerhaften Aufenthalt für diejenigen die Nähe zum Zentrum, eine tolle Aussicht und günstige Unterkunft suchen.

Mit ganz viel Natur, langen Sand- und Kießstränden, grossen Mandarinen Gärten, ist dieses Gebiet gut für Erwachsene sowie Kinder geignet. Entlang der Küste gibt es zahlreiche Cafés und Restaurants, die Sonnenliegen, Sonnenschirme und Service am Strand anbieten.

Die Vielfältigkeit der Auswahl an Wassersportarten in Bitez ist gut unter den Sportlern bekannt. Man kann beim Windsurfen und Tauchen Spaß haben oder Segelboote und Katamarane stündlich mieten.

Die meisten touristischen Einrichtungen sind kleinere Hotels und Pensionen, ideal für Kurz- und Langzeitmiete. Trotz des Hauptzuwuchses von Touristen und Sommerhausbesitzern während der Hochsaison, bleibt Bitez, dank der entwickelten Infrastruktur, auch während der Wintermonate sehr lebendig.

Ortakent

Auf Türkisch bedeutet "Ortakent" - die Stadt, die in der Mitte liegt, und technischgesehen ist es korrekt. Geographisch liegt Ortaken in der Mitte der Halbinsel und ist etwa 12 km von Bodrum Zentrum entfernt.

Mit etwa 19 km, hat Ortakent die längste Küste, inklusine der wunderschönen Gegend Yahshi, die viele Strände mit blauen Flaggen hat und daher mit dem saubersten Wasser, das durchsichtig zu sein scheint, ausgezeichnet ist. Das Meergebiet ist ruhig, perfekt zum Tauchen, für Wasserski und Bananaboot Fahrten. Jedoch ist die Wassertemperatur kühler als in den Nachbarbuchten durch frische Unterwasserströmungen.

Das Hauptmerkmal dieser Bucht ist die Ruhe und Friedlichkeit. Die Hotels und Pensionen entlang der Küste befinden sich in gemütlichen und ruhigen Plätzen, und sind Familienorientiert. Es gibt keine lauten Bars oder Clubs, örtliche Restaurants servieren köstliche Fischgerichte der mediterranischen Küche.

Neben vielen neu gebauten privaten Villen, findet man hier zahlreiche restaurierte Steinhäuser, die seit Jahrhunderten die wichtigsten architektur Merkmale der Halbinsel tragen. Diese Steinhäuser halten aufgewärmte Temperaturen im Winter und bleiben immer noch kühl während der heißesten Sommertage. Im Vergleich zu anderen Gebieten, ist Ortakent überwiegend flach, daher dient es als perfekter Ort für landwirtschaftliche Felder sowie Reitschulen, Tennisplätze und Golfclubs.

Die versteckte Perle von Ortakent ist Keml Beach (Kamel Strand), das zur Yahshi Gegend gehört. Keml Beach ist eins der wenigen natürlichen Sandstrände in Bodrum. Trotz niedrigeren Servicelevels, durch Mangel an touristischen Einrichtungen, ist der Strand in der Regel immer voll. Wie der Name schon voraussagt, die Hauptattraktion hier sind Kamele, die stündlich zum Reiten gemietet werden können. Für Yachten und Guleten, ist dieser Strand ein beliebter Stopp während der Tagesausflüge.

Bagla

Die Bucht Bagla ist 14 km vom Zentrum von Bodrum entfernt und zählt zur einer der schönsten Buchten der Halbinsel mit einem der schönsten Strände. Dies ist vor allem ein Feriengebiet mit Hotels entlang der Küste und minimaler anderweitiger Infrastruktur. Das Leben außerhalb der Saison ist hier nicht möglich, dennoch bleibt es ein großartiger Ort für den Sommerurlaub.

Zunächst hatte Bagla das Potential sich industriell zu entwickeln, mit mehreren größeren Investmentfirmen, die viel Interesse zeigten. Allerdings machten die strengen architektur Standards und militärische Einschränkungen wegen der Nähe zu den griechischen Inseln es unmöglich, das Land für wirtschaftlichen Gewinn zu entwickeln.

Aspat

Auch wenn heutzutage Aspat als Teil von Akyarlar betrachtet wird, ist es wichtig genug, getrennt erwähnt zu werden. In der Antike wurde Aspat, Thurmer genannt, eine Stadt, die von König Mausolos gegründet worden ist. Die Überreste der Festung, die später auch von Piraten benutzt wurde, können bis jetzt in Aspat besucht werden. Heute ist es eine riesen Ferienanlage mit direktem Strandzugang.

In den letzten paar Jahren ist die Aspat Bucht zu einem beliebten Openair Veranstaltungsort geworden, wo verschiedene Veranstaltungen und Ausstellungen stattfinden. Vor allem werden große Kunstwerke wie Skulpturen oft aussgestellt.

Akyarlar

Akyarlar ist eine schöne smaragdgrüne Bucht 22 km von Bodrum. Es war einmal ein kleines griechisches Fischerdorf namens Kefaluka. Heute wird es von einer großen Anzahl von All-inclusive-5-Sterne-Hotels dominiert und gehört zu dem am schnellsten wachsenden Feriengebiet in der Nähe von Bodrum.

Die Sandstrände sind ideal für Familien mit kleinen Kindern, durch flachen Zugang zum Wasser und grossem Angebot an Strandclubs mit tollem Service, die sich auf Unterhaltung orientieren. Allerdings lassen die strengen architektur Standards und militärische Einschränkungen wegen der Nähe zu den griechischen Inseln kaum Raum für Entwicklung der Wohngebiete.

Akyarlars Naturlandschaft bietet großartige Aussicht auf die griechischen Inseln sowie ein einzigartiges, nur hier erscheinendes Wind Phänomen, die so genannte Windrose. An der Grenze der Bucht Aspat, wo die Ruinen der antiken Stadt Thurmer liegen, sollte man auf jeden Fall einen kleinen Sandstrand - Cape Hussein besuchen.

Turgutreis

Turgutreis befindet sich an der Westküste der Halbinsel etwa 25 km vom Zentrum von Bodrum. Es wurde nach einem hervorragenden osmanischen Admiral Turgut Reis benannt, der für viele gelungene Seeschlachten berühmt geworden ist. In Europa jedoch wurde er unter dem Namen Dragut Trace bekannt. Sein Denkmal befindet sich direkt am Meer, nur wenige Kilometer von der Stadt. Der Legende nach, symbolisiert dieses Denkmal den Ort, aus dem der Kapitän Turgut Reis in sein erstes Seeabenteuer los gesegelt ist.

Heute ist Turgutreis die zweitgrößte Bucht der Halbinsel. Seit der Eröffnung des grossen internationalen Yachthafen D-Marin, wuchs die Bevölkerung und verbreitete sich die Infrastruktur. Die Mehrheit der Einheimischen verdient den Lebensunterhalt im Dienstleistungssektor, Fabrikation und Landwirtschaft. Die Hafenanlage ist sehr gross, ausser der täglichen unterbringung der Boote gibt es viele Kulturbewusste Veranstaltungen wie jährliche Konzerte, Ausstellungen und Festivale, die bei Einheimischen sowie bei Touristen sehr beliebt sind.

Das Ufer ist von großen Hotels belegt, die vor allem im Sommer offen und voll sind. Trotz militärischen Einschränkungen wegen der Nähe zu den griechischen Inseln, die den Ausländern Immobilienkauf in dieser Gegend verbieten, schaffen es viele sich dort niederzulassen. Eins der Gründe, warum sie Turgutreis wählen ist, die Besonderheit der Küste. Die Bucht steht aufgeschlossen zum offenen Meer, wodurch das Wasser kälter und salziger ist.

Jeden Samstag wird in Turgutreis der größte regionale Wochenmarkt gehalten, zu dem Händler und Käufer aus der ganzen Halbinsel hinkommen. Hier kann man frisches Obst, Gemüse, Fleisch, Milchprodukte, Süßigkeiten, Kräuter, Gewürze und Textilien finden.

Kadikalesi

Trotz der kleinen Grösse der Kadikalesi Bucht, hat es eine lange und interessante Geschichte. Noch ist es nur von Landhäusern und schicken Villen besetzt die während des Sommers zum Leben erwachen.

Der Türkische Name bedeutet Festung des Richters. Es wird vermutet, dass die Stadt ihren Namen von einem örtlichen Richter hat, der aus dieser Gegend stammte und beliebt bei den Einwohnern war. Die Ruinen des Schlosses aus der hellenistischen Zeit haben bis heute überlebt und können jederzeit besucht werden.

In der Umgebung findet man auch andere historische Stätte wie die Reste einer Griechischen Kirche, die Oberhalb des Dorfes steht. Was interessant ist, diese Kirche ist bei Weitem nicht die einzige übergebliebene Kirche auf der Halbinsel. Die Restaurierung der Kirchen innerhalb der örtlichen Gemeinschaft ist seit vielen Jahren ein wichtiges Thema.

Entlang der Küste gibt es einige große Hotelanlagen die guten Service und Zugang zu voll ausgestatteten Stränden anbieten. Ohne Zweifel ist es ein idealer Ort für einen ruhigen und naturnahen Urlaub unter der Sonne Bodrums.

Gümüslük

Gümüslük ist eines der schönsten Buchten an der Westküste der Halbinsel, ca. 23 km vom Zentrum Bodrums entfernt. Versteckt in Mandarinenhaine, ist es vor der Entwicklung der Zivilisation in der Umgebung geschützt.

Gümüslük hat einen hohen historischen Wert und durch die laufenden Ausgrabungen der antiken Stadt Myndos, die hier stattfinden, ist eine erweiterung der Wohnsiedlung stillgelegt. Daher findet man kaum Hotels hier. Die meisten Touristen bleiben hier in kleinen, gemütlichen Pensionen und Boutiquehotels. Allerdings sind hier ein paar der besten Restaurants der Halbinsel. Der Fisch ist so frisch, dass man beim bestellen, die Angler noch bei den Verhandlungen sehen kann. Um sicherlich einen Tisch bekommen zu können, sollte man in den Sommermonaten auf jeden Fall vorher telefonisch reservieren.

Viele türkische Maler und Bildhauer werden von der Privatsphäre und Ruhe in Gümüslük angezogen und kommen hier zum leben und zum arbeiten. Sie werden leicht durch schöne Landschaft, faszinierende Sonnenuntergänge, unberührte Natur und atemberaubende Farbe des Meeres inspiriert. Die Einheimischen von Gümüslük leben etwas weiter vom Meer entfernt, wo sie vor allem in der Landwirtschaft und Viehzucht beschäfftigt sind. Neu gebaute Unterkünfte sind klein und einfach, wie auch der Preis, perfekt für Menschen, die von großen Städten müde sind.

Historisches Erbe dieser Bucht ist die versunkene Stadt Myndos. Man kan die sich unter Wasser befindeten Wände als Fussweg zur Kaninchen-Insel nutzen, wo zahlreiche Skulpturen und antike Ruinen zu finden sind. Der Stolz von Gümüslük ist jedoch ein vor kurzem restaurierter Steinbruch, wo mittlerweile klassische Musikfestivale im Sommer veranstaltet werden.

Yalikavak

Die Bucht Yalikavak liegt im nordwestlichen Teil der Halbinsel, nur 19 km vom Zentrum von Bodrum entfernt. Vor einigen Jahrzehnten war es ein einfaches, kleines Fischerdorf, das heutige Yalikavak im Gegenteil ist eins der am schnellsten wachsenden Städte der Halbinsel. Es zieht nicht nur eine große Anzahl von Anwohnern, die die entwickelte Infrastruktur und höheren Lebensstandard genießen, sondern auch Investoren, die das Potenzial des Wachstums in diesem Bereich schätzen und nutzen.

Zweifellos, hat die Eröffnung der Palmarina, dem zweit grösstem Yachthafen Europas, wo Megayachten bis 150 Meter anlegen können, für diese turbulente Entwicklung gesorgt. Neben der neusten Technik für Yachten und Yachtbesitzer, bietet die Palmarina zahlreiche luxuriöse Einrichtungen wie Spa & Fitness, exklusive Boutiquen und Designerläden, einen Wasserpark für Kinder, einen Deluxesupermarkt und eine vielzahl von schicken Restaurants und Cafés mit türkischer, europäischer und asiatischer Küche. Einige der weltberühmten Restaurantketten wie zum Beispiel Cipriani, Nobu und der Billionare Club sind hier vertreten.

Aus historischer Sicht hat Yalikavak ein starkes Erbgut, der noch aus der Antike stammt, als die Leleges in dieser Region bis zum VII Jahrhundert vor Christus ansiedelten. Einige Historiker wie Daydolos aus Sizilien, argumentieren, dass anstelle von Yalikavak es eine Stadt gab, die man Oranium nannte, mit ersten Siedlungen noch vor 4.000 Jahren. Heutzutage kann man stets die Windmühlen am Eingang der Stadt oder das Dorf Sandyma besuchen, wo man einzigartige Steinhäuser von den ersten Siedlungen der Region zu sehen bekommt.

Ebenso interessant sind die Entdeckungen der Nautischen Archäologie, entlang der Küste von Yalikavak. Im letzten Jahrhundert allein wurden mehrere wertvolle Artefakte wie Trümmer eines römischen Schiffes, Büst eines afrikanischen Kindes, Statue der Göttin des Trumpfes und die Überreste von Gelidonya gefunden. Die meisten dieser Artefakte sind im Unterwassermuseum von Bodrum ausgestellt. Vorort kann man die Dolmen im Golf von Pashy besuchen, die als alte Grabstätten dienten, aber wie ein großer Esstisch aussehen. Auf einer Insel, nicht weit von den Dolmen findet man eine Höhle, die das zu Hause für eines der 12 weltweit geschützten Arten der raren Mittelmeermönchsrobben ersetzt.

Touristische Infrastruktur von Yalikavak bietet mehrere große Hotels mit privaten Stränden. Allerdings bevorzugen die Touristen kleineren Boutiquehotels, die eine einzigartige Hotel Erfahrung anbieten mit allen luxuriösen Komforts drum und dran. Alle Strände entlang Yalikavak Küste sind mit dem Auto innerhalb von 5 bis 10 Minuten leicht erreichbar. Die meisten sind aus Kies oder Sand mit natürlichen Wassereintritt, bei privaten Strandclubs gibt es Holzdeckung und Piers.

Kulinarisches Abenteuer beginnt und hört in Yalikavak auf. Neben den Gourmetessen in den feinsten Restaurants der Palmarina, gibt es an der Küste die Fischrestaurantmeile, die eine Reihe von exquisiten traditionellen familiengeführten Restaurants vorstellt, die frischen Fisch mit türkischen Vorspeisen servieren und die ruhigste Aussicht anbieten.

Im Zentrum von Yalikavak findet man alles notwendige wie unter anderem große Supermärkte, Lebensmittelgeschäfte, Apotheken, Banken und Wechselstuben. Bei Bedarf kann man das örtliche Krankenhaus besuchen, wo Englisch sprechendes Personal einem behiflich sein wird. In der Altstadt nähe des öffentlichen Hafens, gibt es zahlreiche Cafés und Restaurants sowie eine große Menge an Souvenirläden. Dienstags und donnerstags findet in Yalikavak der Wochenmarkt statt, wo man frisches Obst, Gemüse, Fleisch, Milchprodukte, sowie Gewürze und Textilien kaufen kann.

Die Bevölkerung von Yalikavak hat in den letzten Jahren stark zugenommen und wächst weiterhin schnell. Dank entwickelter Infrastruktur, etwas kühlerem Klima und moderner Architektur, wählen türkische und ausländische Besucher Yalikavak als ständigen Wohnsitz.

Gündogan

Gündogan Bucht befindet sich im nordöstlichen Teil der Halbinsel und ca. 22 km vom Zentrum von Bodrum entfernt. Auf Türkisch bedeutet Gündogan - Sonnenaufgang oder die Geburt des Tages. Allerdings in der Antike war dieser Küstenbereich auch als Fariliya bekannt.

Gündogan ist reich an Geschichte, die 2000 Jahre zurückführt. Die erste römische Siedlung, die als Wara bakannt war, wurde im IV Jahrhundert vor Christus im felsigen Gebiet, mitten in Pinienwäldern gesichtet. Aufgrund der ständigen Angriffe von Piraten, waren die Einwohner gezwungen tiefer ins jetzige Gündogan zu ziehen, dabei haben sie ihre Spuren für Archäologen überall gelassen. Einige der verlassenen Unterkünfte kann man heute noch besuchen. Zum Beispiel die Höhle Peynir Chicha, wo Lebenszeichen noch aus der Steinzeit gefunden worden sind. Darüber hinaus hat die Höhle einzigartige Kalksteinformationen, die für die ägäische Region untypisch sind.

Wenn man 15 minuten mit dem Boot raus fährt, erreicht man die Insel Apostile mit Überresten der damaligen Wasserbehältern, Häusern und einer Kirche aus der Byzantine. In Gündogan selbst, sind viele Steingräber der ersten Leleges Ansiedlungen übergeblieben.

Das heutige Gündogan ist zu einem modernen Erholungskurort mit riesen Auswahl an Unterkünften verschiedener Kategorien geworden. Die turistische Hauptzielgruppe in Gündgan sind Türken, die zwischen großen oder kleinen Hotels, privaten Villen oder Mietwohnungen wählen können.

Göltürkbükü

Göltürkbükü befindet sich im Norden der Halbinsel, 18 km vom Zentrum von Bodrum und 8 km vom Zentrum von Yalikavak entfernt. Der Name dieser Gegend besteht aus einer Kombination der zwei an einander liegenden Buchten: Türkbükü und Gölköy.

Dies ist vielleicht das grünste Gebiet der Halbinsel mit der niedrigsten Dichte an Gebäuden. Interessanterweise ist es zum einem der luxuriösesten Feriengebieten unter der örtlichen Bevölkerung geworden, ohne dass es sich in ein Hotelmonopol verwandelt hat. Alles dank der türkischen Prominenz (zum grösstem Teil Künstler, Schriftsteller, Musiker und andere kreative Menschen im Ruhestand), die ihren Frieden in den letzen 30 bis 40 Jahren hier gefunden haben, als sie dem Rampenlicht geflohen sind. Aufgrund einer höheren Kaufkraft und Sinn für Nachhaltigkeit dieser Prominenz, versuchten sie, komfortable Bedingungen für das Leben zu schaffen, ohne die örtliche Natur oder die Kultur der Einheimischen zu stören.

Heute ist Göltürkbükü für seine einzigartigen Boutiquehotels und ausgezeichnete Gastehäusern bekannt. Diese orientieren sich auf eine kleine Anzahl von Gästen, die wiederrum in erster Linie Authentizität, Exklusivität sowie Design im Leben schätzen. Im Laufe der Zeit erhöhte sich deutlich die Anzahl der Stars und anderer türkischen Prominenten. Diese Entwicklung wirkt sich natürlich auf das Niveau der Qualität und Kosten der Leistungen aus. Wenn man also eine türkische Berühmtheit suchen wollen würde, sollte man als erstes in Göltürkbükü sich umschauen.

Im Sommer ist die Bucht voll mit luxuriösen Yachten und Megayachten. Selbstverständlich, sind aufdringliche Paparazzis ebenfalls in der Nähe, da sie die Hoffnung nicht aufgeben einige saftige Geschichte zu finden. Im Winter jedoch ist die Situation umgekehrt mit leeren Straßen und der Küste. Alle Hotels und Restaurants sind geschlossen und die Natur übernimmt die Herrschaft über die Bucht.

Gölköy selbst war einst eine antike Stadt der Leleges, die Caryanda genannt war. Die Bewohner von Caryanda waren berühmt für die Kunst der Weinherstellung, aufgrund hervorragender Qualität der Trauben.

Im IV-V Jahrhundert vor Christus gab es in Türbükü wichtige Stadt Madnasa, die eine der größten Städte der Halbinsel war. Historiker Plinius und Stephanus erwähnen, dass Madnasa in dieser Zeit maritime Steuern von anderen byzantinischen Staaten sammelte, was ihre Macht ausmachte. Mit dem Bau von Halikarnassos im IV Jahrhundert vor Christus, wuchs Maussolus an Macht und Madnasa fing an allmählich an Bedeutung zu verlieren. Die meisten Bewohner zogen in die neue Hauptstadt der Karischen Region.

Nur viel Später in der Geschichte, wurde Türkbükü wieder als ein kleines griechisches Dorf Rumbuku wiedergeboren. Bis vor kurzem war die Hauptbeschäftigung Fischerei, nach dem die Türken das Gebiet zurückgewonnen haben, wurde das Dorf ins heutige Türkbükü umbenannt.

Vom Zentrum der Bucht kann man zu Fuß zu Historischen Stätten laufen, wo man antike Grabsteine, Überreste der Stadtmauer und Windmühlen findet.

Torba

Torba befindet sich im nördlichsten Teil der Halbinsel und nur 5 km vom Zentrum des beliebten Badeortes Bodrum entfernt.

Diese Bucht ist ideal für Besucher, die ständigen Wohnsitz im zentralen Bodrum suchen, aber in einer ruhigen Gegend sich niederlassen wollen.

Wegen der Hügelichkeit von Torba, sind die meisten Häuser in Höhe gelegen, mit einer tollen Aussicht auf das Meer und weitläufig privater Grünfläche, wegen niedrieger Dichte an Gebäuden. Die Promenade an der Küste führt an komfortablen Hotels der 4*-5* Kategorie vorbei. Immer wieder trifft sich ein gutes Fischrestaurant auf dem weg zu der kleinen Marina, wo meistens Angler anlegen.

Auch in Torba findet man Überreste von Siedlunden der Leleges. Mehrere kreisförmige Formationen deuten darauf hin, dass es Grabmale sind. Im östlichen Teil der Bucht befinden sich die Überreste einer byzantinischen Kirche.

Die Hauptstraße, die zum Flughafen führt, gehört Teilweise auch zu Torba. Viele größere Hotelketten befinden sich hier direkt an der Küste und bieten einen guten und entspannten Aufenthalt in direkter Nähe vom Zentrum von Bodrum.