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Geschichte

Die Geschichte von Bodrum und anderer Küstenstädte der Türkei ist reich an Geschehnisen, die Jahrhunderte zurückgreifen. In der Antike wurde Bodrum - Halikarnassos genannt und gehörte zur Karischen Region, die von Lelegischen Stämmen bewohnt war.

Den alternativen Quellen nach, wurde Halikarnassos von den Dorischen Stämmen des antiken Griechenlands gegründet, diejenigen die aus Troizen im VIII Jahrhundert vor Christus gekommen sind. Andere behaupten der erste Name Bodrums war Zephyr, nach dem Isthmus Zephyrium genannt, der die Halbinsel vom Festland Asiens trennte.

Es is auf jeden Fall bewiesen, dass viele Zivilisationen in diesem Gebiet zu einem oder anderem Zeitpunkt sich niedergelasen haben. Um wichtigste momente zu markieren, konzentrieren wir uns auf folgende Meilensteine:

Antike

Im VIII Jahrhunder vor Christus wurde die Region von Leleges und Karischen Stämmen angesiedel, die als erste einheimische Bevölkerung der Region betrachtet werden. Diese Stämme lebten in kleinen weit auseinander liegenden Dörfern bis zur Mitte vom VI Jahrhundert vor Christus. Nur dann begann die Bildung einer einzigen Nation, aufgrund der griechischen Kolonisation, die die hellenistische Kultur mit sich brachten. Bis zu diesem Zeitpunkt zeigen mehr als 20 moderne Städte Spuren der Karischen Vergangenheit aus der Antike.

Spätzeit

Im VI Jahrhundert vor Christus, als Halikarnassos noch ein kleines Dorf war, erlag die Region der Macht der Perser, die zu dem Zeitpunkt ganz Anatolien in viele Satrapien geteilt haben. Dies war die Zeit, als Mausolos zum berühmten Karischen Herrscher für 24 Jahre wurde. Er führte viele neue Steuern ein, renovierte die Stadt und eroberte Rhodos und Lykien.

Artemisia II, die Frau und gleichzeitig die Schwester von Mausolos baute für ihn das Grabmal, das eines der sieben Wunder der Antiken Welt geworden ist. Das Grab war 60 Meter in Höhe und von außergewöhnlicher Schönheit, voll von meistervollen Skulpturen, verziert mit Bildhauerei aus weißem Marmor und geschmackvollen Gräbern.

Wegen vielen Erdbeben in der Region war das Grabmal zum größten Teil zerstört. Sie können jedoch immer noch das Museum mit den Überresten besuchen, um eine Vorstellung zu haben wie das Meisterwerk in der Antike ausgesehen hat.

Nach dem Tod des Mausolos, war seine Frau Artemisia als Alleinerbin gezwungen weiter zu herrschen. Sie verteidigte die Region erfolgreich und schaffte es sogar das Gebiet zu vergrößern. Alexander der Große eroberte Halikarnassos im III Jahrhundert vor Christus, nachdem Halikarnassos von ein paar kleineren persischen Führern regiert wurde.

Alexander der Große

Nach langem und starkem Widerstand, kapitulierte Halikarnassos schließlich an Alexander den Großen. Er verordnete dann die Zerstörung die Stadt und sie wurde auf den Boden verbrannt. Sein einziger Wunsch war das berühmte Grab von Mausolos unberührt zu lassen. Seitdem wurde die Stadt ein unbedeutendes Wohngebiet.

Römische Kaiserzeit

In 189 vor Christus nach dem Apamea Friedensvertrag unterzeichnet wurde, war Halikarnassos von den Römern zum Bund der Rhodos Inselstaaten übergeben worden. Allerdings behielt die Stadt weiterhin ihre Unabhängigkeit und die Formalität blieb nur auf dem Papier. Vom Jahr 129 vor Christus gehörte Halikarnassos zu den asiatischen Eroberungen der Römer. Es hatte seinen Entwicklungshöhepunkt während der Herrschaft des römischen Kaisers Augustus, der viele neue Häuser und Tempel in der Umgebung errichtet hat.

Byzanz

Während des byzantinischen Reiches wurde die Karische Region zu einem Prälatur Zentrum. Die Hauptstadt war Aphrodisias unter der Kontrolle von 25 Bischöfen. Zu dieser Zeit wurden viele heidnische Tempel in Kirchen umgewandelt.

Türkisches Reich

Während des Türkischen Reiches haben Seljuken die Stadt im letzten Quartal des XI Jahrhunderts nach Christus übernommen. Für eine kurze Zeit während des ersten Kreuzzuges jedoch, ist es wieder dem Byzantinischen Reich zurückgefallen. In der Mitte des XIII Jahrhundert eroberten die Seljuken Halikarnassos wieder, wenn Menteshe Bey mit seinem türkischen Marine Regiment den Kampf um die Stadt gewonnen hat.

Ritter des Ordens von Jean (St. John) von Malta eroberten die Stadt im Jahr 1402. Als sie ankamen und das berühmte Grab von Mausolos in dem durch Erdbeben zerstörten Zustand sahen, beschliessen sie, es auseinander zu nehmen und die Materialien für den Bau einer Festung zu nutzen. So errichteten die Ritter die berühmte Festung von St. Peter (1494-1522 gg.), die bis heute steht und das Symbol von Bodrum ist.

Folglich endete die Existenz eines der größten historischen und architekturischen Erbstätten und nur die Definition des Herrschers Grab bleibt - Mausoleum. Die Skulpturen, die einst das prächtige Grab schmückten, sind heute im Britischen Museum in London ausgestellt.

Osmanisches Reich

Im XVI Jahrhundert eroberte und annexierte Sultan Suleiman Qanooni, ein Osmanischer Herrscher, Halikarnassos und Rhodos zu senem Reich.

Seitdem wurde die Stadt wiederholt bombardiert, erst von der Russischen Flotte in 1770 und später von einem Französischen Schlachtschiff in 1915. Nach der Niederlage der Türkei im Ersten Weltkrieg besetzten die Italiener die Stadt am 11. Mai 1919. Nur zwei Jahre später während des Unabhängigkeitskrieges, gewinnen die Türken wieder die Kontrolle über die Stadt. Es ist niemand anders als Mustafa Kemal Atatürk, der die Stadt in 1921 befreit.

Von "Halikarnassos" zu "Bodrum"

Bis zu diesem Zeitpunkt bleibt unklar, warum und wie der Name Halikarnassos sich zu Bodrum verändert hat. Türkische Historiker können leider nicht einer zufriedenstellenden Theorie zustimmen, und es gibt keine historischen Beweise oder Dokumetierungen zu Gunsten einer der Theorien.

Es gibt einige vernünftige Erklärungen über die Verwandlung des antiken Namens der Stadt Halikarnassos zu Bodrum. Einer der beliebtesten und verbreitesten Versionen ist, dass die Stadt ihren heutigen Namen zu Ehren der Festung St. Peter bekam. Ritter von Jean (St. John) errichteten die Festung im Jahre 1402. Der griechische Name Peter klingt wie Petros. Den Schriften von 1522 nach, die in der Festung gefunden worden sind, haben die Griechen die Halbinsel zu Peterum umbenannt. Als die Türken in 1521 ihre erste Weltnavigationskarte erstellte, schrieb man aufgrund der Besonderheiten der türkischen Phonetik, den Namen Bodurum anstelle von Peterum. Später, als die Halbinsel in die Hände der Osmanen unter der Führung von Sultan Suleiman Qanooni fiel, wurde der Name in Bodrum geändert um Klangharmonie zu halten.

Einer anderen Version nach, war Halikarnassos in der Antike ein römischer Hippodrom («hipodrom»), wo Gladiatorenkämpfe und Wagenrennen statt fanden. Als die Zeit verging, änderte sich der Klang der Worte in der gesprochene Sprache und Hippodrom bekam nach und nach "Bodrum".

Die Geschichte von Bodrum und anderer Küstenstädte der Türkei ist reich an Geschehnisen, die Jahrhunderte zurückgreifen. In der Antike wurde Bodrum - Halikarnassos genannt und gehörte zur Karischen Region, die von Lelegischen Stämmen bewohnt war.

Den alternativen Quellen nach, wurde Halikarnassos von den Dorischen Stämmen des antiken Griechenlands gegründet, diejenigen die aus Troizen im VIII Jahrhundert vor Christus gekommen sind. Andere behaupten der erste Name Bodrums war Zephyr, nach dem Isthmus Zephyrium genannt, der die Halbinsel vom Festland Asiens trennte.

Es is auf jeden Fall bewiesen, dass viele Zivilisationen in diesem Gebiet zu einem oder anderem Zeitpunkt sich niedergelasen haben. Um wichtigste momente zu markieren, konzentrieren wir uns auf folgende Meilensteine:

Antike

Im VIII Jahrhunder vor Christus wurde die Region von Leleges und Karischen Stämmen angesiedel, die als erste einheimische Bevölkerung der Region betrachtet werden. Diese Stämme lebten in kleinen weit auseinander liegenden Dörfern bis zur Mitte vom VI Jahrhundert vor Christus. Nur dann begann die Bildung einer einzigen Nation, aufgrund der griechischen Kolonisation, die die hellenistische Kultur mit sich brachten. Bis zu diesem Zeitpunkt zeigen mehr als 20 moderne Städte Spuren der Karischen Vergangenheit aus der Antike.

Spätzeit

Im VI Jahrhundert vor Christus, als Halikarnassos noch ein kleines Dorf war, erlag die Region der Macht der Perser, die zu dem Zeitpunkt ganz Anatolien in viele Satrapien geteilt haben. Dies war die Zeit, als Mausolos zum berühmten Karischen Herrscher für 24 Jahre wurde. Er führte viele neue Steuern ein, renovierte die Stadt und eroberte Rhodos und Lykien.

Artemisia II, die Frau und gleichzeitig die Schwester von Mausolos baute für ihn das Grabmal, das eines der sieben Wunder der Antiken Welt geworden ist. Das Grab war 60 Meter in Höhe und von außergewöhnlicher Schönheit, voll von meistervollen Skulpturen, verziert mit Bildhauerei aus weißem Marmor und geschmackvollen Gräbern.

Wegen vielen Erdbeben in der Region war das Grabmal zum größten Teil zerstört. Sie können jedoch immer noch das Museum mit den Überresten besuchen, um eine Vorstellung zu haben wie das Meisterwerk in der Antike ausgesehen hat.

Nach dem Tod des Mausolos, war seine Frau Artemisia als Alleinerbin gezwungen weiter zu herrschen. Sie verteidigte die Region erfolgreich und schaffte es sogar das Gebiet zu vergrößern. Alexander der Große eroberte Halikarnassos im III Jahrhundert vor Christus, nachdem Halikarnassos von ein paar kleineren persischen Führern regiert wurde.

Alexander der Große

Nach langem und starkem Widerstand, kapitulierte Halikarnassos schließlich an Alexander den Großen. Er verordnete dann die Zerstörung die Stadt und sie wurde auf den Boden verbrannt. Sein einziger Wunsch war das berühmte Grab von Mausolos unberührt zu lassen. Seitdem wurde die Stadt ein unbedeutendes Wohngebiet.

Römische Kaiserzeit

In 189 vor Christus nach dem Apamea Friedensvertrag unterzeichnet wurde, war Halikarnassos von den Römern zum Bund der Rhodos Inselstaaten übergeben worden. Allerdings behielt die Stadt weiterhin ihre Unabhängigkeit und die Formalität blieb nur auf dem Papier. Vom Jahr 129 vor Christus gehörte Halikarnassos zu den asiatischen Eroberungen der Römer. Es hatte seinen Entwicklungshöhepunkt während der Herrschaft des römischen Kaisers Augustus, der viele neue Häuser und Tempel in der Umgebung errichtet hat.

Byzanz

Während des byzantinischen Reiches wurde die Karische Region zu einem Prälatur Zentrum. Die Hauptstadt war Aphrodisias unter der Kontrolle von 25 Bischöfen. Zu dieser Zeit wurden viele heidnische Tempel in Kirchen umgewandelt.

Türkisches Reich

Während des Türkischen Reiches haben Seljuken die Stadt im letzten Quartal des XI Jahrhunderts nach Christus übernommen. Für eine kurze Zeit während des ersten Kreuzzuges jedoch, ist es wieder dem Byzantinischen Reich zurückgefallen. In der Mitte des XIII Jahrhundert eroberten die Seljuken Halikarnassos wieder, wenn Menteshe Bey mit seinem türkischen Marine Regiment den Kampf um die Stadt gewonnen hat.

Ritter des Ordens von Jean (St. John) von Malta eroberten die Stadt im Jahr 1402. Als sie ankamen und das berühmte Grab von Mausolos in dem durch Erdbeben zerstörten Zustand sahen, beschliessen sie, es auseinander zu nehmen und die Materialien für den Bau einer Festung zu nutzen. So errichteten die Ritter die berühmte Festung von St. Peter (1494-1522 gg.), die bis heute steht und das Symbol von Bodrum ist.

Folglich endete die Existenz eines der größten historischen und architekturischen Erbstätten und nur die Definition des Herrschers Grab bleibt - Mausoleum. Die Skulpturen, die einst das prächtige Grab schmückten, sind heute im Britischen Museum in London ausgestellt.

Osmanisches Reich

Im XVI Jahrhundert eroberte und annexierte Sultan Suleiman Qanooni, ein Osmanischer Herrscher, Halikarnassos und Rhodos zu senem Reich.

Seitdem wurde die Stadt wiederholt bombardiert, erst von der Russischen Flotte in 1770 und später von einem Französischen Schlachtschiff in 1915. Nach der Niederlage der Türkei im Ersten Weltkrieg besetzten die Italiener die Stadt am 11. Mai 1919. Nur zwei Jahre später während des Unabhängigkeitskrieges, gewinnen die Türken wieder die Kontrolle über die Stadt. Es ist niemand anders als Mustafa Kemal Atatürk, der die Stadt in 1921 befreit.

Von "Halikarnassos" zu "Bodrum"

Bis zu diesem Zeitpunkt bleibt unklar, warum und wie der Name Halikarnassos sich zu Bodrum verändert hat. Türkische Historiker können leider nicht einer zufriedenstellenden Theorie zustimmen, und es gibt keine historischen Beweise oder Dokumetierungen zu Gunsten einer der Theorien.

Es gibt einige vernünftige Erklärungen über die Verwandlung des antiken Namens der Stadt Halikarnassos zu Bodrum. Einer der beliebtesten und verbreitesten Versionen ist, dass die Stadt ihren heutigen Namen zu Ehren der Festung St. Peter bekam. Ritter von Jean (St. John) errichteten die Festung im Jahre 1402. Der griechische Name Peter klingt wie Petros. Den Schriften von 1522 nach, die in der Festung gefunden worden sind, haben die Griechen die Halbinsel zu Peterum umbenannt. Als die Türken in 1521 ihre erste Weltnavigationskarte erstellte, schrieb man aufgrund der Besonderheiten der türkischen Phonetik, den Namen Bodurum anstelle von Peterum. Später, als die Halbinsel in die Hände der Osmanen unter der Führung von Sultan Suleiman Qanooni fiel, wurde der Name in Bodrum geändert um Klangharmonie zu halten.

Einer anderen Version nach, war Halikarnassos in der Antike ein römischer Hippodrom («hipodrom»), wo Gladiatorenkämpfe und Wagenrennen statt fanden. Als die Zeit verging, änderte sich der Klang der Worte in der gesprochene Sprache und Hippodrom bekam nach und nach "Bodrum".